Psychologie Referat
Krankheitsbewältigung und
soziale Unterstützung
Themenübersicht:
Abschnitt Seite
|
1.1 |
Einleitung |
1 |
|
2.1 |
Grundlagen der
Krankheitsbewältigung |
1 |
|
2.2 |
Krankheitsbewältigung bei
tödlichen Erkrankungen |
2 |
|
3.1 |
Bewältigungsstrategien allgemein |
2 |
|
3.2 |
Definitionen der
Bewältigungsstrategien: |
2 |
|
4.1 |
Mitwirkung des Sozialen Umfeldes
|
3 |
|
4.2 |
Angehörige |
3 |
|
4.3 |
Pflegepersonal und Ärzte |
3 |
|
4.4 |
Selbsthilfegruppen und ähnlich
Einrichtungen |
4 |
|
5.1 |
Krankheitsbewältigung bei
Kindern allg. |
5 |
|
5.2 |
Krankheitsbewältigung bei
Kindern mit Leukämie |
5 |
|
6.1 |
Schlusswort und
Auseinandersetzung mit den Quellen |
6 |
|
|
Anhang |
7 |
1. Einleitung:
Heutzutage neigt medizinisches
Personal und im speziellen Ärzte dazu, nicht den Kranken wahrzunehmen sondern
die Krankheit an sich. Früher in eher ländlicher Umgebung kannte der Arzt
seinen Patienten auch in „Gesundheit“
und konnte so Veränderungen des Menschen besser wahrnehmen. Die Medizinische
Psychologie beschäftigt sich gerade mit den Patienten, die gemeinhin als normal
gelten, die aber aufgrund der besonderen Situation durch eine Erkrankung
psychisch labil werden.
Der Patient ist durch die neuen
Umstände gezwungen sich mit seiner Krankheit auf zwei verschiedenen Ebenen auseinander
zu setzen. Zunächst einmal mit den primären Folgen der Krankheit wie Schmerzen,
Einschränkungen der eigenen Fähigkeiten etc. Danach erfolgt eine
Auseinandersetzung mit den sekundären Folgen wie Verlust des Arbeitsplatzes und
Invalidisierung.
2.1 Grundlagen:
Wichtig ist zunächst einmal
festzuhalten, dass sich bei der Krankheitsbewältigung um einen sehr dynamischen
Prozess handelt. Somit ist ein ständiger Wechsel der Bewältigungsform eher die
Regel als die Ausnahme, was eine Beschreibung erschwert.
Man kann zwei Möglichkeiten der
Krankheitsbewältigung :unterscheiden:
eher Bewusste und
planbare Bewältigungsschritte.
eher unterbewußte, realitätsleugnende Bewältigungsstrategien
Bei den meisten Patienten liegt
die Strategie irgendwo dazwischen.
Der Patient trägt einen sozusagen
Konflikt mit der Krankheit aus, die somatisch gesehen auf folgende Wesen enden kann:
2.2 Krankheitsbewältigung bei tödlichen Erkrankungen:
Eine mit höchster
Wahrscheinlichkeit zum Tod führende Erkrankung ruft dabei selbstverständlich
den größten Konflikt hervor. Damit hat sich eine berühmte Autorin Namens
Kübler-Ross schon vor langer Zeit beschäftigt. Sie hat mehrer Phasen
beschrieben, die vor dem endgültigen Tod im allgemeinen Durchlaufen werden. Es
ist wahrscheinlich fraglich, ob das
wirklich für alle „Sterbenden“ gilt.
Sie hat folgende Phasen
unterschieden:
Mit der Zustimmung ist ein Zustand
erreicht, der es dem Patienten hoffentlich ermöglicht, sein restliches Leben zu
genießen. Das sollte jedoch Angehörige und Pflegepersonal nicht dazu verleiten,
den Patienten zum beschleunigten Durchlauf der Phasen zu bringen. Es ist
nämlich schlicht (nach anderen Autoren) und ergreifend eine andere Abfolge oder
eine Wiederholung von Phasen möglich. Somit ist der Stress für den Patienten zu
groß.
3.1 Bewältigungsstrategien
allgemein:
Wie wir feststellen können hat die
Krankheitsbewältigung im allgemeinen ähnliche Muster.
Auch hier ist eine zeitliche
Abfolge zu erwarten, da der Patient sich mit folgenden Konflikten
beschäftigen muss, die den Ablauf
vorgeben:
à erste Krankheitssymptome
à Krank bleiben
à chronische Krankheit
Bei chronischen Krankheiten liegt
es nahe zu berügsichtigen , wie lange die Beeinträchtigung des Patienten zu
erwarten ist. Handelt es sich bei der Krankheit um einen schwierigen, aber nach
mehreren Monaten völlig ausheilenden komplizierten Bruch oder aber um einer
Erkrankung, wie metastasierender Krebs, die mit großer Wahrscheinlichkeit zum
Tode des Patienten führen wird (womit wir wieder bei Kübler Ross wären).
3.2 Definitionen der
Bewältigungsstrategien:
Die Medizinische Psychologie
unterscheidet annähernd zwei Dutzend unterschiedlicher Bewältigungsformen.
Diese sind den Begriffen Coping und Abwehrmechanismen mehr oder weniger
Ausgeprägt zuzuordnen. Die eher dem Coping zuzuordnenden Strategien lassen sich
noch mal in drei Unterkategorien einbetten: Handeln, Kognition (Erkennen,
Wahrnehmen) intrapsychisch-Emotionale Strategien. Eine kurze Auflistung dieser Strategien findet sich im Anhang.
Von weiterer wichtiger Bedeutung sind Bewältigungsmechanismen die als
Abwehrmechanismen nahezu vollständig unbewusst ablaufen:
Regression:
Rückfall auf Erlebens- und Verhaltenweisen, die in der Kindheit
vorherrschend waren. So z.B. nach Operation verrichten von Grundbedürfnissen
wie in der Säuglingszeit (Konzentration auf Essen bzw. Füttern und verrichten
der Notdurft zum größten Teil mit Hilfe) Die Angehörigen und das Pflegepersonal
werden veranlasst, sich schützend um den Patienten zu stellen.
Verdrängung:
Nicht zu bewältigende Tatsachen,
Erinnerungen oder Vorstellungen werden nicht ins Bewusstsein aufgenommen, oder
von ihm Abgespalten. So kann der Patient scheinbar vermeiden, sich der z.T.
traumatischen Realität zu stellen. Jedoch bleibt Verdrängtes dynamisch im
Unterbewusstsein wirksam und kann u.U. auch noch Jahren zu ausbruchartigen
Psychosen führen.
Ein verwandtes Muster ist die
Verleugnung, gleichzeitig von der Krankheit zu Wissen, diese aber nicht
wahrhaben zu wollen. Dies ist mit der Gefahr verbunden eine mögliche Therapie
erst spät einzuwilligen. Eng Verwand hiermit ist auch die Dissimulation
(Verharmlosung)
Im weiteren spielen noch die
Begriffe u.a. Rationalisierung, Projektion, Identifizierung eine Rolle. Leider
muss ich feststellen, dass ich derartige Beschreibung und Aufzählung von
Verhalten wie Sie in allen einschlägigen Lehrbüchern nachzulesen sind sehr
fragwürdig finde, da sie sehr mechanistisch anmuten und somit die Komplexität
des Zusammenhanges nicht gerecht werden. Da jedoch wohl aus akademischer Sicht
diese Zergliederung gewünscht ist, habe ich Sie an dieser Stelle mit
aufgenommen.
4.1 Mitwirkung des sozialen
Umfeldes
Wie schon in der obigen Analyse
deutlich wird, spielt das Umfeld des Patienten eine entscheidende Rolle. Dazu
zählen zunächst mal Angehörige also Familie Verwandte, Freunde und so weiter
aber auch das Krankenhaus bzw. die Pflegeeinrichtung und somit das
Pflegepersonal und die Ärzte. Eine weitere Hilfestellung bietet sich in Form
von speziellen Psychosozialen Zentren und Selbsthilfegruppen.
4.2 Angehörige:
Befragt man Angehörige über
Schwierigkeiten, die sich aus der Erkrankung ihres „Mitmenschen“ ergeben,
werden zunächst zur vordergründige Dinge wie Regelungen des Lebensalltages,
Versorgung der Kinder etc. angeben. Die intimen psychischen Probleme lassen
sich dabei oft schlecht in Worte fassen. Trauer und Schmerz im deutschen
Sprachgebrauch beschreiben nur einen Teil der realen Empfindungen. Viele
krankheitsbedingte Veränderungen werden von den Angehörigen oft klarer und
schockierender erfasst. Dazu gehört auch, das der Angehörige bei
lebensbedrohenden Erkrankungen oft weitreichender Informiert ist als der
Patient selbst. Somit werden die selben Bewältigungsstrategien oft auch von den
Angehörigen durchlebt.
Trotz dieser Problematik sollten
Angehörige dazu ermuntert werden, den Patienten Praktisch und Emotional zu
unterstützen. Hilfestellung findet er dabei auch für sich selbst in unten
angegebenen Institutionen.
4.3 Pflegepersonal und Ärzte:
Zunächst möchte ich ganz kurz auf
die so genannte Krankenhaussoziologie eingehen:
Der Patient befindet sich im
Krankenhaus in einem Apparat, der ihm die sonst gewöhnlichen Grundrechte schon
aufgrund seinen Struktur nimmt. Er muss erst um Erlaubnis bitten, wenn er
aufsteht oder gar die Station verlässt. Man erwartet das er noch so intime
Informationen ohne zögern preisgibt und so weiter. Außerdem ist er seiner
sonstigen Funktion als Erwachsener enthoben (Arbeiten, Autofahren etc.)
Zusätzlich belastend ist noch, das
er für die elementaren Grundbedürfnisse u.U. Hilfe brauch. Vielleicht ist das
Pflegepersonal evtl. sogar (in seinen Augen) unsensible dabei (z.B.
Pflegekräfte des anderen Geschlechtes helfen bei der Notdurft ->
Personalmangel.)
Um diesen Belastungen
entgegenzuwirken ist es notwendig, dass das medizinische Personal positiv auf
die Betroffenen einwirkt anstelle sich mit Hilfe von Abwehrmechanismen dem
möglichen irrationalem Handeln des Patienten entgegenzuwirken. Leider gestaltet
sich eine intensive Betreuung heute
aufgrund der Kostenlage und dem damit
verbunden Personalmangel als schwierig. Jedoch weiß ich aus eigener Erfahrung
im Umgang mit Patienten, das soziale Betreuung z.B. im Form von Körperkontakt
(Hand halten) gerade dem alten Patienten eine gewisse Sicherheit gibt, die
bestimmt genauso wirksam ist wie einige Medikamente. Somit sollte sich das
Krankenhauspersonal bzw. die Führungsebene davon überzeugen lassen, dass mehr
in dieser Richtung getan werden sollte.
4.4 Selbsthilfegruppen- und
organisationen und Psychosoziale
Zentren:
Der Patient und ggf. Angehörige
haben innerhalb und außerhalb der Klinik vielfältige Möglichkeiten
Unterstützung zu erlangen. Zu nennen
wären als erstes Selbsthilfeorganisationen als mögliche Anlaufstelle, Diese
leisten Hilfestellung in Form von Broschüren und Beratungen über
Alltagsprobleme. Allerdings sind sie für die psychologischen Probleme eher
ungeeignet, weil ihre Hauptaufgabe in
der politischen unf gesellschaftlichen Vertretung der Angehörigen liegt. In der
Bewältigung von Alltagsnöten helfen auch psychosoziale Zentren und z.B.
Tumorzentren. In kleineren Häusern gibt es einen so genannten Sozialdienst. Sie
alle geben Auskunft über finanzielle Hilfen und z.B. und leiten ggf. ein
psychotherapeutische Hilfe ein.
Ein sich immer breiter
Entwickelnde Form der „Hilfe zur Selbsthilfe“ sind Selbsthilfegruppen, die es
zu fast jeder Erkrankung zumindest in größeren
Städten gibt. Die Gruppe besteht in der Regel aus selbst betroffenen die
aus eigener Kraft mit Hilfe der Gruppe die Krankheit bewältigen können. Nach
einer gewissen Eingewöhnungsphase ist es den Patienten oft möglich auch über
tiefere soziale Komponenten auszutauschen. Somit kommt diesen Gruppen eine besondere
Bedeutung zu.
Zum Abschluss möchte ich die
genannten Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung
am Beispiel von Kindern mit Leukämie erläutern:
5.1 Krankheitsbewältigung bei
Kindern im Allgemeinen:
Gerade chronische Krankheiten wie
die Leukämie belasten auf vielerlei Arten. So ist der Zustand des Kindes nahezu unveränderbar, der
Krankheitsverlauf unklar. Die Leistungsfähigkeit ist eingeschränkt und mit den
u.U. langen Krankenhausaufenthalten auch der
soziale Umgang eingeschränkt.
Gerade in dieser Situation ist es
wichtig, Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung zu bieten. Dabei stoßt man
zusätzlich zu den Problemen der Krankheitsbewältigung von Erwachsenen noch auf
das Problem des unterschiedlichen Entwicklungstandes der Kinder. Zum einen
nicht unerheblichen Teil ähneln sich jedoch Erwachsenen und
Kinderbewältigungsmodelle.
Bei Kindern spielt natürlich viel
stärker als bei Erwachsenen das familiäre Umfeld bei der Krankheitsbewältigung
eine Rolle. So muss gerade nach Konflikten in diesem Zusammenhang gesucht
werden.
Gerade beim Coping kann es durch
mangelnden biologischen und psychologischen Entwicklungsstand und durch die
Abhängigkeit von Erwachsenen , die das Coping behindern zu Problem kommen
5.2 Krankheitsbewältigung bei
Kindern mit Leukämie
Um nun speziell auf die Leukämie
ein zugehen möchte ich kurz Anmerken,
dass es sich bei der Leukämie um eine Entartung der pluripotenten Stammzellen
des Knochenmarks handelt, die unter anderem mit einer verringerten Ausschüttung
von Erythrozyten und einer Wucherung krankhafter Leukozyten einhergeht.
Die erste Diagnose der Leukämie
führt in der Regel beim den Eltern zu einem Diagnoseschock mit anfänglicher
Verleugnung und Verdrängung. Diese Reaktion ist ebenfalls bei älteren Kindern
zu finden, da diese aus ihrem sozialen Umfeld und durch die Medien schon
vorinformiert sind.
Die Verarbeitung der Diagnose ist
somit ein erster wichtiger Schritt und sollte vor allem die Hoffnung auf
Heilung aufzeigen. Dies ist besonders wichtig, da die Therapieverlauf sehr
anstrengend ist. Es muss eine intensive mehrwöchige intensive Zytostatikagabe
mit allen Nebenwirkungen und ggf. auch Bestrahlung durchgeführt werden. Danach
ist eine Gabe von Zytostatika noch über 1-2 Jahre erforderlich. Gerade die
Nebenwirkung der Therapie wie Haarausfall und Übelkeit führt bei den Kindern zu
enormen Belastungen. Vor allem die
Eltern muss bei den oft schmerzhaften
Prozeduren die Kinder unterstützen.
In dieser Situation kommen die Geschwister oft zu kurz.
Ärzte und Pflegepersonal müssen
viel Geduld aufbringen. Dabei darauf zu achten, dass die Informationen an Kind und Eltern sich immer an die
Behandlungsphase orientieren, den Fähigkeiten des Kindes entsprechen und auch
nicht zuletzt auf das Befinden der Betroffenen Rücksicht nimmt.
Es ist weiter wichtig, dass die
Kinder dem Krankenhauspersonal vertrauen. Auch sollte den Kindern viel
Selbstbestimmung eingeräumt werden, die aber nicht auf ein zu emotionales „Ich
will das jetzt aber so.. !!!!“ in jeglicher Situation hinauslaufen dürfen.
Zu bemerken ist, das z.T. eine so genannte Kopplung stattfindet.
Vorher neutrale Reize wie das Einnehmen der Zytostaktika führt durch
regelmäßige Übelkeit zu einer Kopplung, da heißt den Kindern wird Übel ohne
organische Grundlage. Entspannungstherapien habe hier Erfolge gezeigt.
Beängstigend erwartete Untersuchungen sind zum Beispiel
Lumbalpunktionen, da diese schon an sich schmerzhaft sind und das Kind nicht
verfolgen kann, was passiert. Neuerdings wird hier sogar auf Mittel wie Hypnose
zurückgegriffen.
Auch in der Nachbehandlungsphase
der Erkrankung machen sich Ängste breit: Bei den Eltern Eltern: „Wir es einen
Rückfall geben“ und die Kinder fragen
sich Kinder: „Was werden die anderen in der Schule sagen, wenn ich da ohne
Haare hinkomme“ . Alle Ängste sollten
im Gespräch vorher gelindert werden. Manchmal ist es auch Hilfreich mit Lehrer
zu sprechen und Sie zu bitten, die anderen Schuler auf die Wiedereingliederung
vorzubreiten. Eltern sollten dazu angehalten werden, ihre Kinder nicht all zu
sehr abzuschirmen, da dieses lediglich Pessimismus verbreitet.
Am schwierigsten ist wohl, den
Kind und den Eltern beschreiben zu müssen, dass der Tod in absehbarer Zeit
eintritt. Jedoch wissen die Kinder oder spüren es zumindest, so sagt man, dass
der Tod nahe ist. So sollte die
Hoffnung auf Heilung durch eine Hoffnung auf eine liebevolle Betreuung in der
letzten Lebensphase ersetzt werden.
6.1 Schlusswort und
Auseinadersetzung mit den Quellen
Mein Beispiel zeigt, das es noch
enorme Entwicklungsmöglichkeiten bei der Unterstützung von Patienten in ihrer
Krankheitsbewältigung gibt. Gerade die Praxisumsetzung der Schemata erfordert
meines Erachtens noch viel Handlungsbedarf.
Wie ich feststellen musste sind
die Lehrbücher zu diesem Thema recht ähnlich aufgebaut. Leider stand mir aus
Kostengründen nur die Bibliotheksversionen von 1994 zur Verfügung. Ich weiß
also leider nicht, ob sich bei der Hilfe der Patienten, mit Ihrer Krankheit
fertig zu werden noch Neuerungen gegeben hat. Das Internet ist zu diesem Thema
auch nicht keine wirkliche Hilfe, da es z.T. lange Umfrageuntersuchungen
ungekürzt wiedergibt, oder aber die Definitionen aus Lehrbüchern, die ich ja
schon oben im Text kritisiert habe.
Ich denke die wichtigste Lehre
ist, dem Patienten trotz seiner evtl. merkwürdigen Verhalten ernst zu nehmen,
ggf. mit ihm zu reden und ihm den Mut geben, positiv in die Zukunft zu schauen.
Meine Erfahrung mit geriatrischen Patienten und Notfallpatienten zeigt, das
Zeit für Krankheitsbewältigung der entscheidende Faktor ist. Man darf im Umgang
auf keinen Fall hektisch oder angespannt sein, denn dann ist das Verhältnis
sehr kühl und der Patient fühlt sich unwohl. Nur wer sich Zeit nimmt kann den geriatrischen Patienten mit einem
lächeln zur
Mitarbeit bringen und den
Notfallpatienten durch Ausstrahlung von Ruhe und Gewissenhaftigkeit seine
Ängste nehmen.
Quellen:
1) Wilker / Bischoff / Nowak:
Medizinische Psychologie, Medizinische Sozialogie, 1994
2 )Rösler / Szewcyk / Wildgrube: Medizinische
Psychologie, 1996
3) Gerber / Basler /Tewes:
Medizinische Psychologie, 1994
4) Internetquellen:
Franz Wendtner: Krankheitsbewältigung aus psychologischer Sicht
